Kantonalverband
Die Judoszene in Basel war bis Anfang der 60er Jahren nicht organisiert. Es existierten zwar verschiedene Vereine – eine Dachorganisation gab es keine. Im Mai 1962 schlossen sich dann fünf Basler Judoclubs zusammen und gründeten gemeinsam die Interessensgemeinschaft der Judo Clubs beider Basel. Die erste Aufgabe der IG beider Basel war dann auch die Durchführung der Finalkämpfe der Schweizermeisterschaften im gleichen Jahr. Sukzessive schlossen sich mehr und mehr Vereine der IG an – heute sind es 17.Problematisch zeigte sich der jährliche Wechsel des Präsidenten – niemand fühlte sich verantwortlich, den Judosport in unserer Region voranzutreiben. Deshalb änderten 1976 die Delegierten die IG-Statuten und wählten zugleich einen neuen Vorstand. Diese Erneuerungen hauchten dem Judo in der Region Basel neue Dynamik ein. Im Mai 1978 wurde aus der IG beider Basel der Kantonale Judoverband beider Basel – so heisst der Verband noch heute.
Prägend für die Verbandsleitung und das Judo in der Region Basel war die Swiss Judo International. 1986 führten die Basler dieses internationale Turnier zum ersten Mal durch – damals noch unter dem Namen Internationale Schweizer Einzelmeisterschaften. Mit einer Ausnahme wurde das Turnier immer in Basel durchgeführt. Ab 1989 hiess der Judo-Event dann Swiss Judo International; John Hofer und Raymond Wetzel zeichneten die Hauptverantwortung für diesen grossen internationalen Anlass. Ab 1992 durfte der Judo-Wettkampf in Basel als A-Turnier ausgeschrieben werden. Zum letzten Mal kämpften die Judokas aus allen Erdteilen 1997 um den Sieg in Basel.
Zur Judo-Hochburg avancierte Basel dann nochmals 2002 als die Judo Mannschaftsweltmeisterschaften Frauen und Männer im Joggeli-Stadion durchgeführt wurden. Vereine und Vorstand arbeiteten mit professioneller Unterstützung von René C. Jäggi Hand in Hand. Die Weltmeisterschaften waren eines der grössten Judo-Highlights in unserer Region.
Gründungsbericht KJVbB
Organigramm KJVbB
Statuten KJVbB